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Foto Copyright: Stefan Malzkorn

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EIN STÜCK MIT JOACHIM BLIESE NACH FRANZ KAFKA IM HAMBURGER SPRECHWERK MIT URAUFFÜHRUNG AM 17.08.2012
Fr 17.08.2012 / Sa 18.08., Mi 22.08. / Do 23.08.2012 / Di 11.09. / Mi 12.09. / Do 13.09.2012 / immer 20:00 Uhr

Der Feind könnte überall sein. In den Gängen, hinter den Wänden, über der Decke, im nächsten Raum vielleicht, nein, im übernächsten. Immer zu hören, nie zu sehen. Ungreifbar, nicht lokalisierbar, aber immer da. Oder doch nicht? 
Ein Mann irrt im Labyrinth seiner Behausung umher, auf der Suche nach der unsichtbaren Bedrohung. Er verstrickt sich in Gedanken und Abwägungen, die mehr und mehr die Züge einer paranoiden Angststörung annehmen. Seine soziale Wirklichkeit wird zunehmend unüberschaubar. „Was ist Realität? Was Einbildung? Was wäre wenn ich mich anders verhalten hätte?“ Nur ein Gedanke ist für ihn absolut wahrhaftig: „Vertrauen kann ich nur mir und dem Bau“. Die Regisseurin Konstanze Ullmer und der Schauspieler Joachim Bliese schaffen in ihrer Interpretation von DER BAU eine Gedankenwelt, in der sich der Zuschauer auf seine ganz persönliche Art, in seiner individuellen Geschichte, wiederfindet. 
Franz Kafka hat mit seiner 1923-24 geschriebenen und unvollendet gebliebenen Novelle DER BAU eine zeitlose Parabel geschaffen. Kafka scheint auf den ersten Blick von einem Tier zu sprechen. Aber dachte er wirklich an ein Tier beim Verfassen des Textes? Wohl kaum. In der Sprechwerk-Fassung beobachtet der Zuschauer einen realen Menschen aus der Jetztzeit, umtrieben von den vielfältigen Unsicherheiten, die das Leben des urbanen Westeuropäers verkomplizieren und - scheinbar oder nicht scheinbar - bedrohen. Im Gedanken an die Unsichtbarkeit der Gefahr ist auch das Bühnenbild ein sehr reduziertes, bestehend aus Lichtstimmungen und sehr wenigen Bühnenelementen.
Der Schauspieler Joachim Bliese spielt nicht nur im Stück DER BAU einen von Verfolgungswahn geplagten Geist. Er fühlte sich kürzlich auch in seiner privaten Lebenswelt von zahlreichen Angreifern umzingelt. Am Schlosspark Theater Berlin wurde ihm beim Stück „Ich bin nicht Rappaport“ Rassismus vorgeworfen, da er als Schwarzer geschminkt auf die Bühne trat. Er erlebte einen Sturm der Anfeindungen, welcher sich besonders grenzenlos im Internet ausbreitete. Anonyme Feinde ohne Namen und ohne Gesicht. So verschmilzt der Protagonist des Stücks DER BAU intensiv mit dem privaten Joachim Bliese und der Rolle, die er lebt.

HAMBURGER ABENDBLATT über DER BAU"Manchmal ist das Große auch und gerade im Kleinen zu finden. DER BAU ist solch eine Perle im Hamburger Theaterleben."http://www.abendblatt.deRezension in der SZENE HAMBURG von Hanna Klimpe"Das alles spielt Joachim Bliese überzeugend und teilweise fast komödiantisch, fast nur unter Einsatz der ins wahnhaft umkippenden Erzählstimme und seiner Gestik, mit der er die Ängste des Mannes nachzeichnet und ihnen so ihre eigene Realität schafft. Eine zurückhaltende und gerade dadurch eindringliche Inszenierung."  https://www.facebook.com/photo.php?fbid=4117214723236&set=o.395988513797256&type=1&theater
Schattenblick Kultur Redaktion über DER BAU "Am Ende wurde eine au­ßer­ge­wöhn­li­che Leis­tung mit nicht enden wol­len­dem Ap­plaus be­lohnt - und das Sprech­werk hat sich er­füllt, wofür es mit sei­nem Namen steht: Sprech­thea­ter auf höchs­tem Ni­veau zu bie­ten." www.schattenblick.de/infopool/theater/report/trpb0039.htmlRezension zu DER BAU vom godot-Theatermagazin"Inner­halb des Fächers ´Sommer­theater in und um Hamburg´ entfal­tete sich jetzt eine künst­le­ri­sche Sensa­tion in einer stillen Ecke der Hanse­stadt." http://godot-hamburg.de/?p=3533

EIN STÜCK MIT JOACHIM BLIESE NACH FRANZ KAFKA IM HAMBURGER SPRECHWERK MIT URAUFFÜHRUNG AM 17.08.2012

Fr 17.08.2012 / Sa 18.08., Mi 22.08. / Do 23.08.2012 / Di 11.09. / Mi 12.09. / Do 13.09.2012 / immer 20:00 Uhr

Der Feind könnte überall sein. In den Gängen, hinter den Wänden, über der Decke, im nächsten Raum vielleicht, nein, im übernächsten. Immer zu hören, nie zu sehen. Ungreifbar, nicht lokalisierbar, aber immer da. Oder doch nicht?

Ein Mann irrt im Labyrinth seiner Behausung umher, auf der Suche nach der unsichtbaren Bedrohung. Er verstrickt sich in Gedanken und Abwägungen, die mehr und mehr die Züge einer paranoiden Angststörung annehmen. Seine soziale Wirklichkeit wird zunehmend unüberschaubar. „Was ist Realität? Was Einbildung? Was wäre wenn ich mich anders verhalten hätte?“ Nur ein Gedanke ist für ihn absolut wahrhaftig: „Vertrauen kann ich nur mir und dem Bau“. Die Regisseurin Konstanze Ullmer und der Schauspieler Joachim Bliese schaffen in ihrer Interpretation von DER BAU eine Gedankenwelt, in der sich der Zuschauer auf seine ganz persönliche Art, in seiner individuellen Geschichte, wiederfindet.

Franz Kafka hat mit seiner 1923-24 geschriebenen und unvollendet gebliebenen Novelle DER BAU eine zeitlose Parabel geschaffen. Kafka scheint auf den ersten Blick von einem Tier zu sprechen. Aber dachte er wirklich an ein Tier beim Verfassen des Textes? Wohl kaum. In der Sprechwerk-Fassung beobachtet der Zuschauer einen realen Menschen aus der Jetztzeit, umtrieben von den vielfältigen Unsicherheiten, die das Leben des urbanen Westeuropäers verkomplizieren und - scheinbar oder nicht scheinbar - bedrohen. Im Gedanken an die Unsichtbarkeit der Gefahr ist auch das Bühnenbild ein sehr reduziertes, bestehend aus Lichtstimmungen und sehr wenigen Bühnenelementen.

Der Schauspieler Joachim Bliese spielt nicht nur im Stück DER BAU einen von Verfolgungswahn geplagten Geist. Er fühlte sich kürzlich auch in seiner privaten Lebenswelt von zahlreichen Angreifern umzingelt. Am Schlosspark Theater Berlin wurde ihm beim Stück „Ich bin nicht Rappaport“ Rassismus vorgeworfen, da er als Schwarzer geschminkt auf die Bühne trat. Er erlebte einen Sturm der Anfeindungen, welcher sich besonders grenzenlos im Internet ausbreitete. Anonyme Feinde ohne Namen und ohne Gesicht. So verschmilzt der Protagonist des Stücks DER BAU intensiv mit dem privaten Joachim Bliese und der Rolle, die er lebt.


HAMBURGER ABENDBLATT über DER BAU
"Manchmal ist das Große auch und gerade im Kleinen zu finden. DER BAU ist solch eine Perle im Hamburger Theaterleben."
http://www.abendblatt.de

Rezension in der SZENE HAMBURG von Hanna Klimpe
"Das alles spielt Joachim Bliese überzeugend und teilweise fast komödiantisch, fast nur unter Einsatz der ins wahnhaft umkippenden Erzählstimme und seiner Gestik, mit der er die Ängste des Mannes nachzeichnet und ihnen so ihre eigene Realität schafft. Eine zurückhaltende und gerade dadurch eindringliche Inszenierung." 
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=4117214723236&set=o.395988513797256&type=1&theater

Schattenblick Kultur Redaktion über DER BAU
"Am Ende wurde eine au­ßer­ge­wöhn­li­che Leis­tung mit nicht enden wol­len­dem Ap­plaus be­lohnt - und das Sprech­werk hat sich er­füllt, wofür es mit sei­nem Namen steht: Sprech­thea­ter auf höchs­tem Ni­veau zu bie­ten."
www.schattenblick.de/infopool/theater/report/trpb0039.html

Rezension zu DER BAU vom godot-Theatermagazin
"Inner­halb des Fächers ´Sommer­theater in und um Hamburg´ entfal­tete sich jetzt eine künst­le­ri­sche Sensa­tion in einer stillen Ecke der Hanse­stadt."
http://godot-hamburg.de/?p=3533

JOACHIM BLIESE
wurde 1935 in Kiel geboren und absolvierte zwischen 1957 und 1959 seine Theaterausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Prof. Eduard Marks. Er spielte unter anderem am Schauspiel Frankfurt, Theater am Neumarkt Zürich, 
Schauspielhaus Wien, Düsseldorfer Schauspielhaus, Thalia Theater Hamburg,
Freie Volksbühne Berlin, Staatstheater Stuttgart und Schillertheater Berlin (1980-90). Darüber hinaus wirkte er in ca. 90 Film –und Fernsehproduktionen mit und arbeitet bei fast allen deutschsprachigen Rundfunkstationen. 2008 erhielt Joachim Bliese den Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater für die Darstellung eines Krebskranken.
 Bliese wurde über die letzten Jahre zu einem der intensivsten Charakterdarsteller alternder, kranker und zutiefst einsamer Bühnenfiguren. Seine Arbeit als Rezitator wird ebenso geschätzt wie seine zahlreichen Lesungen.

JOACHIM BLIESE

wurde 1935 in Kiel geboren und absolvierte zwischen 1957 und 1959 seine Theaterausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Prof. Eduard Marks. Er spielte unter anderem am Schauspiel Frankfurt, Theater am Neumarkt Zürich, 
Schauspielhaus Wien, Düsseldorfer Schauspielhaus, Thalia Theater Hamburg,
Freie Volksbühne Berlin, Staatstheater Stuttgart und Schillertheater Berlin (1980-90). Darüber hinaus wirkte er in ca. 90 Film –und Fernsehproduktionen mit und arbeitet bei fast allen deutschsprachigen Rundfunkstationen. 2008 erhielt Joachim Bliese den Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater für die Darstellung eines Krebskranken.


Bliese wurde über die letzten Jahre zu einem der intensivsten Charakterdarsteller alternder, kranker und zutiefst einsamer Bühnenfiguren. Seine Arbeit als Rezitator wird ebenso geschätzt wie seine zahlreichen Lesungen.

KONSTANZE ULLMER / REGIE

studierte Schauspiel an der Fritz-Kirchhoff-Schule Berlin und arbeitete seit 1989 an vielen deutschen Bühnen (u. A. Deutsches Theater Berlin, Theater der Altmark Stendal, Komödie am Kurfürstendamm Berlin, Zimmertheater Heidelberg, Komödie Dresden, Winterhuder Fährhaus Hamburg, Altonaer Theater Hamburg, etc.).

2004 diplomierte sie als Kultur- und Medienmanagerin  an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 2005 leitet sie gemeinsam mit Andreas Lübbers das Hamburger Sprechwerk. Inszenierungen: „Phädras Schlachten“ von Elisabeth Moll nach Euripides, Seneca, Racine,  „Eifersucht“ von Esther Vilar, „Stille Rebellen“ von Andreas Lübbers nach Marion Schreiber, „Knut und Will“ von Bettina Katalin, „Warten auf Clanton“ von Ella Marouche und Huug van’t Hoff. Mit  „Phädras Schlachten“ war sie auf Int. Monodramafestivals in der Ukraine, Armenien, Mazedonien, Kosovo und Litauen. 2009 erhielt sie dafür den Medien Award des Int. Festivals „MonoAKT“ im Kosovo.
JÜRG AMMANN / TEXT NACH FRANZ KAFKA
Der Schweizer Schriftsteller Jürg Amann wurde am 2. Juli 1949 in Winterthur geboren und studierte Germanistik und Publizistik in Berlin und Zürich. Derzeit lebt er als freier Schriftsteller in Zürich. Dort promovierte er 1973 mit einer Arbeit über Franz Kafka. Zwischenzeitlich arbeitete er als Journalist sowie Dramaturg am Züricher Schauspielhaus. Stilistisch erinnern Amanns Arbeiten sehr an Franz Kafka und Robert Walser und thematisieren häufig Außenseiterund meist unfähig menschliche Beziehungen einzugehen. Für seine Stücke erhielt er schon verschiedene Auszeichnungen, unter anderem den Ingeborg-Bachmann-Preis, den Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis und den Schiller-Preis. Für ihn bedeutend war vor allem immer die Frage des Verhältnisses zwischen Kunst und Leben. „Amanns Versuch, Kafkas Selbstverständnis zu dokumentieren und zu analysieren, führt in seiner Kreativität zu einer äußerst ungewöhnlichen wissenschaftlichen Arbeit.“

ALLE

Darsteller Joachim Bliese 
Regie Konstanze Ullmer 
Dramaturgie Hajo Kurzenberger 
Bühnenbild Marcel Weinand 
Ton Stefan Hiller 
PR + Pressearbeit Anika Väth 

Gefördert von der Kulturbehörde Hamburg.
KONSTANZE ULLMER / REGIE

studierte Schauspiel an der Fritz-Kirchhoff-Schule Berlin und arbeitete seit 1989 an vielen deutschen Bühnen (u. A. Deutsches Theater Berlin, Theater der Altmark Stendal, Komödie am Kurfürstendamm Berlin, Zimmertheater Heidelberg, Komödie Dresden, Winterhuder Fährhaus Hamburg, Altonaer Theater Hamburg, etc.).

2004 diplomierte sie als Kultur- und Medienmanagerin  an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 2005 leitet sie gemeinsam mit Andreas Lübbers das Hamburger Sprechwerk. Inszenierungen: „Phädras Schlachten“ von Elisabeth Moll nach Euripides, Seneca, Racine,  „Eifersucht“ von Esther Vilar, „Stille Rebellen“ von Andreas Lübbers nach Marion Schreiber, „Knut und Will“ von Bettina Katalin, „Warten auf Clanton“ von Ella Marouche und Huug van’t Hoff. Mit  „Phädras Schlachten“ war sie auf Int. Monodramafestivals in der Ukraine, Armenien, Mazedonien, Kosovo und Litauen. 2009 erhielt sie dafür den Medien Award des Int. Festivals „MonoAKT“ im Kosovo.

JÜRG AMMANN / TEXT NACH FRANZ KAFKA

Der Schweizer Schriftsteller Jürg Amann wurde am 2. Juli 1949 in Winterthur geboren und studierte Germanistik und Publizistik in Berlin und Zürich. Derzeit lebt er als freier Schriftsteller in Zürich. Dort promovierte er 1973 mit einer Arbeit über Franz Kafka. Zwischenzeitlich arbeitete er als Journalist sowie Dramaturg am Züricher Schauspielhaus. Stilistisch erinnern Amanns Arbeiten sehr an Franz Kafka und Robert Walser und thematisieren häufig Außenseiterund meist unfähig menschliche Beziehungen einzugehen. Für seine Stücke erhielt er schon verschiedene Auszeichnungen, unter anderem den Ingeborg-Bachmann-Preis, den Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis und den Schiller-Preis. Für ihn bedeutend war vor allem immer die Frage des Verhältnisses zwischen Kunst und Leben. „Amanns Versuch, Kafkas Selbstverständnis zu dokumentieren und zu analysieren, führt in seiner Kreativität zu einer äußerst ungewöhnlichen wissenschaftlichen Arbeit.“

ALLE

Darsteller Joachim Bliese

Regie Konstanze Ullmer

Dramaturgie Hajo Kurzenberger

Bühnenbild Marcel Weinand

Ton Stefan Hiller

PR + Pressearbeit Anika Väth


Gefördert von der Kulturbehörde Hamburg.


HAMBURGER SPRECHWERK
Klaus-Groth-Straße 2320535 Hamburg
Tel 0049 40 - 24 42 39 30
Kartentelefon: 0180 - 50 40 300 
E-Mail info@hamburgersprechwerk.de
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Anika Väth
Tel 0049 170 - 6 71 72 91
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Facebook facebook.com/groups/DERBAU/

Das Hamburger Sprechwerk hat sich in den letzten Jahren erfolgreich als Spielstätte der freien Hamburger Theaterszene etabliert. Mit Aufführungen aller Sparten, von Drama über Komödie bis Kabarett und Kindertheater, von klassischem über indischen Tanz bis zu zeitgenössischem Tanztheater, von neuer Musik über Musical bis Rockmusik, hat sich das Hamburger Sprechwerk als Impulsgeber und Ermöglicher aller Arten der Darstellenden Kunst profiliert. Zum Selbstverständnis des Theaters gehört es, freien Künstlern die Möglichkeit der Aufführung von ungewöhnlichen und innovativen, gerne auch interdiziplinären Projekten zu bieten. Mit all dem ist es innerhalb kürzester Zeit zu einer unverzichtbaren Bereicherung der Hamburger Kulturszene geworden. Nach nur 6 Jahren Existenz ist der Wunsch der Künstler, ihre Werke am Sprechwerk zu zeigen, so groß wie nie zuvor. Die Anfragen übersteigen bei weitem die zeitlichen Kapazitäten. Die Strahlkraft des Hauses ist schon weit über die Stadtgrenzen hinaus gedrungen, so dass auch immer wieder Anfragen freier Künstler aus anderen Städten und Ländern das Sprechwerk erreichen. Mit dem Schauspiel „Der Bau“ will das Hamburger Sprechwerk nach langer Zeit wieder ein eigenproduziertes Stück auf die Bühne bringen. „Der Bau“ wurde dem Schauspieler Joachim Bliese von dem Autor der Dramatisierung, dem anerkannten Schriftsteller und Dramaturgen Jürg Amann, zur Aufführung angeboten. Bliese ist mit dem Stück auf das Hamburger Sprechwerk zu gekommen, mit dem Wunsch es hier, und nirgendwo sonst, zur Erstaufführung zu bringen. Als Regie stellte er sich die künstlerische Leiterin des Hamburger Sprechwerks Konstanze Ullmer vor, eine Empfehlung des Oberspielleiters des Ohnsorg-Theaters, Frank Grupe. Grupe war bereits 2007 mit seinem viel beachteten Beckett-Solo „Ein Stück Monolog“ im Hamburger Sprechwerk aufgetreten. 2009 spielte er eine Hauptrolle in Ullmers Inszenierung „Knut und Will“ am Hamburger Sprechwerk. Aber warum „Der Bau“ in der freien Szene? Weil eine freie Produktion genau diese Chance bietet – frei zu sein. Frei von der Erwartungshaltung, die einem Joachim Bliese, der in den letzten Jahren häufig am Ohnsorg-Theater und am Ernst-Deutsch-Theater zu sehen war, vom Publikum entgegengebracht wird,  offen für alle Möglichkeiten der kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema des Stücks und mit der Option nichts als der Kunst verpflichtet zu sein. Das Zusammentreffen eines Schauspieler wie Joachim Bliese, der durch viele Stationen des Staats- und Stadttheatersystems gegangen ist, mit einer freien, unkonventionellen und Strukturen aufbrechenden Bühne wie dem Hamburger Sprechwerk verspricht für beide Seiten von anregender, öffnender und weiterführender Kraft zu sein. Und für das Hamburger Sprechwerk bietet sich die Gelegenheit das zu tun, wofür sein Name steht: freies Sprechtheater auf hohem Niveau anzubieten. Verursacht durch die immerwährende Mittelknappheit gibt es leider zu wenig Schauspiel in der freien Theaterszene und daher auch zu wenig davon auf dem Spielplan des Hamburger Sprechwerks. Dies zu ändern ist den Machern des Sprechwerks, die beide vom Sprechtheater kommen, eine Herzensangelegenheit und sie sind stolz darauf mit dieser Produktion ein wenig zu dem guten Ruf der Hamburger freien Schauspielszene beitragen zu können.

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Das Hamburger Sprechwerk hat sich in den letzten Jahren erfolgreich als Spielstätte der freien Hamburger Theaterszene etabliert. Mit Aufführungen aller Sparten, von Drama über Komödie bis Kabarett und Kindertheater, von klassischem über indischen Tanz bis zu zeitgenössischem Tanztheater, von neuer Musik über Musical bis Rockmusik, hat sich das Hamburger Sprechwerk als Impulsgeber und Ermöglicher aller Arten der Darstellenden Kunst profiliert. Zum Selbstverständnis des Theaters gehört es, freien Künstlern die Möglichkeit der Aufführung von ungewöhnlichen und innovativen, gerne auch interdiziplinären Projekten zu bieten. Mit all dem ist es innerhalb kürzester Zeit zu einer unverzichtbaren Bereicherung der Hamburger Kulturszene geworden.

Nach nur 6 Jahren Existenz ist der Wunsch der Künstler, ihre Werke am Sprechwerk zu zeigen, so groß wie nie zuvor. Die Anfragen übersteigen bei weitem die zeitlichen Kapazitäten. Die Strahlkraft des Hauses ist schon weit über die Stadtgrenzen hinaus gedrungen, so dass auch immer wieder Anfragen freier Künstler aus anderen Städten und Ländern das Sprechwerk erreichen.

Mit dem Schauspiel „Der Bau“ will das Hamburger Sprechwerk nach langer Zeit wieder ein eigenproduziertes Stück auf die Bühne bringen.

„Der Bau“ wurde dem Schauspieler Joachim Bliese von dem Autor der Dramatisierung, dem anerkannten Schriftsteller und Dramaturgen Jürg Amann, zur Aufführung angeboten. Bliese ist mit dem Stück auf das Hamburger Sprechwerk zu gekommen, mit dem Wunsch es hier, und nirgendwo sonst, zur Erstaufführung zu bringen. Als Regie stellte er sich die künstlerische Leiterin des Hamburger Sprechwerks Konstanze Ullmer vor, eine Empfehlung des Oberspielleiters des Ohnsorg-Theaters, Frank Grupe. Grupe war bereits 2007 mit seinem viel beachteten Beckett-Solo „Ein Stück Monolog“ im Hamburger Sprechwerk aufgetreten. 2009 spielte er eine Hauptrolle in Ullmers Inszenierung „Knut und Will“ am Hamburger Sprechwerk.

Aber warum „Der Bau“ in der freien Szene? Weil eine freie Produktion genau diese Chance bietet – frei zu sein. Frei von der Erwartungshaltung, die einem Joachim Bliese, der in den letzten Jahren häufig am Ohnsorg-Theater und am Ernst-Deutsch-Theater zu sehen war, vom Publikum entgegengebracht wird,  offen für alle Möglichkeiten der kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema des Stücks und mit der Option nichts als der Kunst verpflichtet zu sein.

Das Zusammentreffen eines Schauspieler wie Joachim Bliese, der durch viele Stationen des Staats- und Stadttheatersystems gegangen ist, mit einer freien, unkonventionellen und Strukturen aufbrechenden Bühne wie dem Hamburger Sprechwerk verspricht für beide Seiten von anregender, öffnender und weiterführender Kraft zu sein.

Und für das Hamburger Sprechwerk bietet sich die Gelegenheit das zu tun, wofür sein Name steht: freies Sprechtheater auf hohem Niveau anzubieten. Verursacht durch die immerwährende Mittelknappheit gibt es leider zu wenig Schauspiel in der freien Theaterszene und daher auch zu wenig davon auf dem Spielplan des Hamburger Sprechwerks. Dies zu ändern ist den Machern des Sprechwerks, die beide vom Sprechtheater kommen, eine Herzensangelegenheit und sie sind stolz darauf mit dieser Produktion ein wenig zu dem guten Ruf der Hamburger freien Schauspielszene beitragen zu können.

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EIN STÜCK MIT JOACHIM BLIESE NACH FRANZ KAFKA IM HAMBURGER SPRECHWERK MIT URAUFFÜHRUNG AM 17.08.2012
Fr 17.08.2012 / Sa 18.08., Mi 22.08. / Do 23.08.2012 / Di 11.09. / Mi 12.09. / Do 13.09.2012 / immer 20:00 Uhr

Der Feind könnte überall sein. In den Gängen, hinter den Wänden, über der Decke, im nächsten Raum vielleicht, nein, im übernächsten. Immer zu hören, nie zu sehen. Ungreifbar, nicht lokalisierbar, aber immer da. Oder doch nicht? 
Ein Mann irrt im Labyrinth seiner Behausung umher, auf der Suche nach der unsichtbaren Bedrohung. Er verstrickt sich in Gedanken und Abwägungen, die mehr und mehr die Züge einer paranoiden Angststörung annehmen. Seine soziale Wirklichkeit wird zunehmend unüberschaubar. „Was ist Realität? Was Einbildung? Was wäre wenn ich mich anders verhalten hätte?“ Nur ein Gedanke ist für ihn absolut wahrhaftig: „Vertrauen kann ich nur mir und dem Bau“. Die Regisseurin Konstanze Ullmer und der Schauspieler Joachim Bliese schaffen in ihrer Interpretation von DER BAU eine Gedankenwelt, in der sich der Zuschauer auf seine ganz persönliche Art, in seiner individuellen Geschichte, wiederfindet. 
Franz Kafka hat mit seiner 1923-24 geschriebenen und unvollendet gebliebenen Novelle DER BAU eine zeitlose Parabel geschaffen. Kafka scheint auf den ersten Blick von einem Tier zu sprechen. Aber dachte er wirklich an ein Tier beim Verfassen des Textes? Wohl kaum. In der Sprechwerk-Fassung beobachtet der Zuschauer einen realen Menschen aus der Jetztzeit, umtrieben von den vielfältigen Unsicherheiten, die das Leben des urbanen Westeuropäers verkomplizieren und - scheinbar oder nicht scheinbar - bedrohen. Im Gedanken an die Unsichtbarkeit der Gefahr ist auch das Bühnenbild ein sehr reduziertes, bestehend aus Lichtstimmungen und sehr wenigen Bühnenelementen.
Der Schauspieler Joachim Bliese spielt nicht nur im Stück DER BAU einen von Verfolgungswahn geplagten Geist. Er fühlte sich kürzlich auch in seiner privaten Lebenswelt von zahlreichen Angreifern umzingelt. Am Schlosspark Theater Berlin wurde ihm beim Stück „Ich bin nicht Rappaport“ Rassismus vorgeworfen, da er als Schwarzer geschminkt auf die Bühne trat. Er erlebte einen Sturm der Anfeindungen, welcher sich besonders grenzenlos im Internet ausbreitete. Anonyme Feinde ohne Namen und ohne Gesicht. So verschmilzt der Protagonist des Stücks DER BAU intensiv mit dem privaten Joachim Bliese und der Rolle, die er lebt.

HAMBURGER ABENDBLATT über DER BAU"Manchmal ist das Große auch und gerade im Kleinen zu finden. DER BAU ist solch eine Perle im Hamburger Theaterleben."http://www.abendblatt.deRezension in der SZENE HAMBURG von Hanna Klimpe"Das alles spielt Joachim Bliese überzeugend und teilweise fast komödiantisch, fast nur unter Einsatz der ins wahnhaft umkippenden Erzählstimme und seiner Gestik, mit der er die Ängste des Mannes nachzeichnet und ihnen so ihre eigene Realität schafft. Eine zurückhaltende und gerade dadurch eindringliche Inszenierung."  https://www.facebook.com/photo.php?fbid=4117214723236&set=o.395988513797256&type=1&theater
Schattenblick Kultur Redaktion über DER BAU "Am Ende wurde eine au­ßer­ge­wöhn­li­che Leis­tung mit nicht enden wol­len­dem Ap­plaus be­lohnt - und das Sprech­werk hat sich er­füllt, wofür es mit sei­nem Namen steht: Sprech­thea­ter auf höchs­tem Ni­veau zu bie­ten." www.schattenblick.de/infopool/theater/report/trpb0039.htmlRezension zu DER BAU vom godot-Theatermagazin"Inner­halb des Fächers ´Sommer­theater in und um Hamburg´ entfal­tete sich jetzt eine künst­le­ri­sche Sensa­tion in einer stillen Ecke der Hanse­stadt." http://godot-hamburg.de/?p=3533

EIN STÜCK MIT JOACHIM BLIESE NACH FRANZ KAFKA IM HAMBURGER SPRECHWERK MIT URAUFFÜHRUNG AM 17.08.2012

Fr 17.08.2012 / Sa 18.08., Mi 22.08. / Do 23.08.2012 / Di 11.09. / Mi 12.09. / Do 13.09.2012 / immer 20:00 Uhr

Der Feind könnte überall sein. In den Gängen, hinter den Wänden, über der Decke, im nächsten Raum vielleicht, nein, im übernächsten. Immer zu hören, nie zu sehen. Ungreifbar, nicht lokalisierbar, aber immer da. Oder doch nicht?

Ein Mann irrt im Labyrinth seiner Behausung umher, auf der Suche nach der unsichtbaren Bedrohung. Er verstrickt sich in Gedanken und Abwägungen, die mehr und mehr die Züge einer paranoiden Angststörung annehmen. Seine soziale Wirklichkeit wird zunehmend unüberschaubar. „Was ist Realität? Was Einbildung? Was wäre wenn ich mich anders verhalten hätte?“ Nur ein Gedanke ist für ihn absolut wahrhaftig: „Vertrauen kann ich nur mir und dem Bau“. Die Regisseurin Konstanze Ullmer und der Schauspieler Joachim Bliese schaffen in ihrer Interpretation von DER BAU eine Gedankenwelt, in der sich der Zuschauer auf seine ganz persönliche Art, in seiner individuellen Geschichte, wiederfindet.

Franz Kafka hat mit seiner 1923-24 geschriebenen und unvollendet gebliebenen Novelle DER BAU eine zeitlose Parabel geschaffen. Kafka scheint auf den ersten Blick von einem Tier zu sprechen. Aber dachte er wirklich an ein Tier beim Verfassen des Textes? Wohl kaum. In der Sprechwerk-Fassung beobachtet der Zuschauer einen realen Menschen aus der Jetztzeit, umtrieben von den vielfältigen Unsicherheiten, die das Leben des urbanen Westeuropäers verkomplizieren und - scheinbar oder nicht scheinbar - bedrohen. Im Gedanken an die Unsichtbarkeit der Gefahr ist auch das Bühnenbild ein sehr reduziertes, bestehend aus Lichtstimmungen und sehr wenigen Bühnenelementen.

Der Schauspieler Joachim Bliese spielt nicht nur im Stück DER BAU einen von Verfolgungswahn geplagten Geist. Er fühlte sich kürzlich auch in seiner privaten Lebenswelt von zahlreichen Angreifern umzingelt. Am Schlosspark Theater Berlin wurde ihm beim Stück „Ich bin nicht Rappaport“ Rassismus vorgeworfen, da er als Schwarzer geschminkt auf die Bühne trat. Er erlebte einen Sturm der Anfeindungen, welcher sich besonders grenzenlos im Internet ausbreitete. Anonyme Feinde ohne Namen und ohne Gesicht. So verschmilzt der Protagonist des Stücks DER BAU intensiv mit dem privaten Joachim Bliese und der Rolle, die er lebt.


HAMBURGER ABENDBLATT über DER BAU
"Manchmal ist das Große auch und gerade im Kleinen zu finden. DER BAU ist solch eine Perle im Hamburger Theaterleben."
http://www.abendblatt.de

Rezension in der SZENE HAMBURG von Hanna Klimpe
"Das alles spielt Joachim Bliese überzeugend und teilweise fast komödiantisch, fast nur unter Einsatz der ins wahnhaft umkippenden Erzählstimme und seiner Gestik, mit der er die Ängste des Mannes nachzeichnet und ihnen so ihre eigene Realität schafft. Eine zurückhaltende und gerade dadurch eindringliche Inszenierung." 
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=4117214723236&set=o.395988513797256&type=1&theater

Schattenblick Kultur Redaktion über DER BAU
"Am Ende wurde eine au­ßer­ge­wöhn­li­che Leis­tung mit nicht enden wol­len­dem Ap­plaus be­lohnt - und das Sprech­werk hat sich er­füllt, wofür es mit sei­nem Namen steht: Sprech­thea­ter auf höchs­tem Ni­veau zu bie­ten."
www.schattenblick.de/infopool/theater/report/trpb0039.html

Rezension zu DER BAU vom godot-Theatermagazin
"Inner­halb des Fächers ´Sommer­theater in und um Hamburg´ entfal­tete sich jetzt eine künst­le­ri­sche Sensa­tion in einer stillen Ecke der Hanse­stadt."
http://godot-hamburg.de/?p=3533

JOACHIM BLIESE
wurde 1935 in Kiel geboren und absolvierte zwischen 1957 und 1959 seine Theaterausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Prof. Eduard Marks. Er spielte unter anderem am Schauspiel Frankfurt, Theater am Neumarkt Zürich, 
Schauspielhaus Wien, Düsseldorfer Schauspielhaus, Thalia Theater Hamburg,
Freie Volksbühne Berlin, Staatstheater Stuttgart und Schillertheater Berlin (1980-90). Darüber hinaus wirkte er in ca. 90 Film –und Fernsehproduktionen mit und arbeitet bei fast allen deutschsprachigen Rundfunkstationen. 2008 erhielt Joachim Bliese den Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater für die Darstellung eines Krebskranken.
 Bliese wurde über die letzten Jahre zu einem der intensivsten Charakterdarsteller alternder, kranker und zutiefst einsamer Bühnenfiguren. Seine Arbeit als Rezitator wird ebenso geschätzt wie seine zahlreichen Lesungen.

JOACHIM BLIESE

wurde 1935 in Kiel geboren und absolvierte zwischen 1957 und 1959 seine Theaterausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Prof. Eduard Marks. Er spielte unter anderem am Schauspiel Frankfurt, Theater am Neumarkt Zürich, 
Schauspielhaus Wien, Düsseldorfer Schauspielhaus, Thalia Theater Hamburg,
Freie Volksbühne Berlin, Staatstheater Stuttgart und Schillertheater Berlin (1980-90). Darüber hinaus wirkte er in ca. 90 Film –und Fernsehproduktionen mit und arbeitet bei fast allen deutschsprachigen Rundfunkstationen. 2008 erhielt Joachim Bliese den Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater für die Darstellung eines Krebskranken.


Bliese wurde über die letzten Jahre zu einem der intensivsten Charakterdarsteller alternder, kranker und zutiefst einsamer Bühnenfiguren. Seine Arbeit als Rezitator wird ebenso geschätzt wie seine zahlreichen Lesungen.

KONSTANZE ULLMER / REGIE

studierte Schauspiel an der Fritz-Kirchhoff-Schule Berlin und arbeitete seit 1989 an vielen deutschen Bühnen (u. A. Deutsches Theater Berlin, Theater der Altmark Stendal, Komödie am Kurfürstendamm Berlin, Zimmertheater Heidelberg, Komödie Dresden, Winterhuder Fährhaus Hamburg, Altonaer Theater Hamburg, etc.).

2004 diplomierte sie als Kultur- und Medienmanagerin  an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 2005 leitet sie gemeinsam mit Andreas Lübbers das Hamburger Sprechwerk. Inszenierungen: „Phädras Schlachten“ von Elisabeth Moll nach Euripides, Seneca, Racine,  „Eifersucht“ von Esther Vilar, „Stille Rebellen“ von Andreas Lübbers nach Marion Schreiber, „Knut und Will“ von Bettina Katalin, „Warten auf Clanton“ von Ella Marouche und Huug van’t Hoff. Mit  „Phädras Schlachten“ war sie auf Int. Monodramafestivals in der Ukraine, Armenien, Mazedonien, Kosovo und Litauen. 2009 erhielt sie dafür den Medien Award des Int. Festivals „MonoAKT“ im Kosovo.
JÜRG AMMANN / TEXT NACH FRANZ KAFKA
Der Schweizer Schriftsteller Jürg Amann wurde am 2. Juli 1949 in Winterthur geboren und studierte Germanistik und Publizistik in Berlin und Zürich. Derzeit lebt er als freier Schriftsteller in Zürich. Dort promovierte er 1973 mit einer Arbeit über Franz Kafka. Zwischenzeitlich arbeitete er als Journalist sowie Dramaturg am Züricher Schauspielhaus. Stilistisch erinnern Amanns Arbeiten sehr an Franz Kafka und Robert Walser und thematisieren häufig Außenseiterund meist unfähig menschliche Beziehungen einzugehen. Für seine Stücke erhielt er schon verschiedene Auszeichnungen, unter anderem den Ingeborg-Bachmann-Preis, den Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis und den Schiller-Preis. Für ihn bedeutend war vor allem immer die Frage des Verhältnisses zwischen Kunst und Leben. „Amanns Versuch, Kafkas Selbstverständnis zu dokumentieren und zu analysieren, führt in seiner Kreativität zu einer äußerst ungewöhnlichen wissenschaftlichen Arbeit.“

ALLE

Darsteller Joachim Bliese 
Regie Konstanze Ullmer 
Dramaturgie Hajo Kurzenberger 
Bühnenbild Marcel Weinand 
Ton Stefan Hiller 
PR + Pressearbeit Anika Väth 

Gefördert von der Kulturbehörde Hamburg.
KONSTANZE ULLMER / REGIE

studierte Schauspiel an der Fritz-Kirchhoff-Schule Berlin und arbeitete seit 1989 an vielen deutschen Bühnen (u. A. Deutsches Theater Berlin, Theater der Altmark Stendal, Komödie am Kurfürstendamm Berlin, Zimmertheater Heidelberg, Komödie Dresden, Winterhuder Fährhaus Hamburg, Altonaer Theater Hamburg, etc.).

2004 diplomierte sie als Kultur- und Medienmanagerin  an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 2005 leitet sie gemeinsam mit Andreas Lübbers das Hamburger Sprechwerk. Inszenierungen: „Phädras Schlachten“ von Elisabeth Moll nach Euripides, Seneca, Racine,  „Eifersucht“ von Esther Vilar, „Stille Rebellen“ von Andreas Lübbers nach Marion Schreiber, „Knut und Will“ von Bettina Katalin, „Warten auf Clanton“ von Ella Marouche und Huug van’t Hoff. Mit  „Phädras Schlachten“ war sie auf Int. Monodramafestivals in der Ukraine, Armenien, Mazedonien, Kosovo und Litauen. 2009 erhielt sie dafür den Medien Award des Int. Festivals „MonoAKT“ im Kosovo.

JÜRG AMMANN / TEXT NACH FRANZ KAFKA

Der Schweizer Schriftsteller Jürg Amann wurde am 2. Juli 1949 in Winterthur geboren und studierte Germanistik und Publizistik in Berlin und Zürich. Derzeit lebt er als freier Schriftsteller in Zürich. Dort promovierte er 1973 mit einer Arbeit über Franz Kafka. Zwischenzeitlich arbeitete er als Journalist sowie Dramaturg am Züricher Schauspielhaus. Stilistisch erinnern Amanns Arbeiten sehr an Franz Kafka und Robert Walser und thematisieren häufig Außenseiterund meist unfähig menschliche Beziehungen einzugehen. Für seine Stücke erhielt er schon verschiedene Auszeichnungen, unter anderem den Ingeborg-Bachmann-Preis, den Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis und den Schiller-Preis. Für ihn bedeutend war vor allem immer die Frage des Verhältnisses zwischen Kunst und Leben. „Amanns Versuch, Kafkas Selbstverständnis zu dokumentieren und zu analysieren, führt in seiner Kreativität zu einer äußerst ungewöhnlichen wissenschaftlichen Arbeit.“

ALLE

Darsteller Joachim Bliese

Regie Konstanze Ullmer

Dramaturgie Hajo Kurzenberger

Bühnenbild Marcel Weinand

Ton Stefan Hiller

PR + Pressearbeit Anika Väth


Gefördert von der Kulturbehörde Hamburg.


HAMBURGER SPRECHWERK
Klaus-Groth-Straße 2320535 Hamburg
Tel 0049 40 - 24 42 39 30
Kartentelefon: 0180 - 50 40 300 
E-Mail info@hamburgersprechwerk.de
PRESSEKONTAKT
Anika Väth
Tel 0049 170 - 6 71 72 91
E-Mail hello@anikavaeth.com
Facebook facebook.com/groups/DERBAU/

Das Hamburger Sprechwerk hat sich in den letzten Jahren erfolgreich als Spielstätte der freien Hamburger Theaterszene etabliert. Mit Aufführungen aller Sparten, von Drama über Komödie bis Kabarett und Kindertheater, von klassischem über indischen Tanz bis zu zeitgenössischem Tanztheater, von neuer Musik über Musical bis Rockmusik, hat sich das Hamburger Sprechwerk als Impulsgeber und Ermöglicher aller Arten der Darstellenden Kunst profiliert. Zum Selbstverständnis des Theaters gehört es, freien Künstlern die Möglichkeit der Aufführung von ungewöhnlichen und innovativen, gerne auch interdiziplinären Projekten zu bieten. Mit all dem ist es innerhalb kürzester Zeit zu einer unverzichtbaren Bereicherung der Hamburger Kulturszene geworden. Nach nur 6 Jahren Existenz ist der Wunsch der Künstler, ihre Werke am Sprechwerk zu zeigen, so groß wie nie zuvor. Die Anfragen übersteigen bei weitem die zeitlichen Kapazitäten. Die Strahlkraft des Hauses ist schon weit über die Stadtgrenzen hinaus gedrungen, so dass auch immer wieder Anfragen freier Künstler aus anderen Städten und Ländern das Sprechwerk erreichen. Mit dem Schauspiel „Der Bau“ will das Hamburger Sprechwerk nach langer Zeit wieder ein eigenproduziertes Stück auf die Bühne bringen. „Der Bau“ wurde dem Schauspieler Joachim Bliese von dem Autor der Dramatisierung, dem anerkannten Schriftsteller und Dramaturgen Jürg Amann, zur Aufführung angeboten. Bliese ist mit dem Stück auf das Hamburger Sprechwerk zu gekommen, mit dem Wunsch es hier, und nirgendwo sonst, zur Erstaufführung zu bringen. Als Regie stellte er sich die künstlerische Leiterin des Hamburger Sprechwerks Konstanze Ullmer vor, eine Empfehlung des Oberspielleiters des Ohnsorg-Theaters, Frank Grupe. Grupe war bereits 2007 mit seinem viel beachteten Beckett-Solo „Ein Stück Monolog“ im Hamburger Sprechwerk aufgetreten. 2009 spielte er eine Hauptrolle in Ullmers Inszenierung „Knut und Will“ am Hamburger Sprechwerk. Aber warum „Der Bau“ in der freien Szene? Weil eine freie Produktion genau diese Chance bietet – frei zu sein. Frei von der Erwartungshaltung, die einem Joachim Bliese, der in den letzten Jahren häufig am Ohnsorg-Theater und am Ernst-Deutsch-Theater zu sehen war, vom Publikum entgegengebracht wird,  offen für alle Möglichkeiten der kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema des Stücks und mit der Option nichts als der Kunst verpflichtet zu sein. Das Zusammentreffen eines Schauspieler wie Joachim Bliese, der durch viele Stationen des Staats- und Stadttheatersystems gegangen ist, mit einer freien, unkonventionellen und Strukturen aufbrechenden Bühne wie dem Hamburger Sprechwerk verspricht für beide Seiten von anregender, öffnender und weiterführender Kraft zu sein. Und für das Hamburger Sprechwerk bietet sich die Gelegenheit das zu tun, wofür sein Name steht: freies Sprechtheater auf hohem Niveau anzubieten. Verursacht durch die immerwährende Mittelknappheit gibt es leider zu wenig Schauspiel in der freien Theaterszene und daher auch zu wenig davon auf dem Spielplan des Hamburger Sprechwerks. Dies zu ändern ist den Machern des Sprechwerks, die beide vom Sprechtheater kommen, eine Herzensangelegenheit und sie sind stolz darauf mit dieser Produktion ein wenig zu dem guten Ruf der Hamburger freien Schauspielszene beitragen zu können.

HAMBURGER SPRECHWERK

Klaus-Groth-Straße 23
20535 Hamburg

Tel 0049 40 - 24 42 39 30

Kartentelefon: 0180 - 50 40 300 

E-Mail info@hamburgersprechwerk.de

PRESSEKONTAKT

Anika Väth

Tel 0049 170 - 6 71 72 91

E-Mail hello@anikavaeth.com

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Das Hamburger Sprechwerk hat sich in den letzten Jahren erfolgreich als Spielstätte der freien Hamburger Theaterszene etabliert. Mit Aufführungen aller Sparten, von Drama über Komödie bis Kabarett und Kindertheater, von klassischem über indischen Tanz bis zu zeitgenössischem Tanztheater, von neuer Musik über Musical bis Rockmusik, hat sich das Hamburger Sprechwerk als Impulsgeber und Ermöglicher aller Arten der Darstellenden Kunst profiliert. Zum Selbstverständnis des Theaters gehört es, freien Künstlern die Möglichkeit der Aufführung von ungewöhnlichen und innovativen, gerne auch interdiziplinären Projekten zu bieten. Mit all dem ist es innerhalb kürzester Zeit zu einer unverzichtbaren Bereicherung der Hamburger Kulturszene geworden.

Nach nur 6 Jahren Existenz ist der Wunsch der Künstler, ihre Werke am Sprechwerk zu zeigen, so groß wie nie zuvor. Die Anfragen übersteigen bei weitem die zeitlichen Kapazitäten. Die Strahlkraft des Hauses ist schon weit über die Stadtgrenzen hinaus gedrungen, so dass auch immer wieder Anfragen freier Künstler aus anderen Städten und Ländern das Sprechwerk erreichen.

Mit dem Schauspiel „Der Bau“ will das Hamburger Sprechwerk nach langer Zeit wieder ein eigenproduziertes Stück auf die Bühne bringen.

„Der Bau“ wurde dem Schauspieler Joachim Bliese von dem Autor der Dramatisierung, dem anerkannten Schriftsteller und Dramaturgen Jürg Amann, zur Aufführung angeboten. Bliese ist mit dem Stück auf das Hamburger Sprechwerk zu gekommen, mit dem Wunsch es hier, und nirgendwo sonst, zur Erstaufführung zu bringen. Als Regie stellte er sich die künstlerische Leiterin des Hamburger Sprechwerks Konstanze Ullmer vor, eine Empfehlung des Oberspielleiters des Ohnsorg-Theaters, Frank Grupe. Grupe war bereits 2007 mit seinem viel beachteten Beckett-Solo „Ein Stück Monolog“ im Hamburger Sprechwerk aufgetreten. 2009 spielte er eine Hauptrolle in Ullmers Inszenierung „Knut und Will“ am Hamburger Sprechwerk.

Aber warum „Der Bau“ in der freien Szene? Weil eine freie Produktion genau diese Chance bietet – frei zu sein. Frei von der Erwartungshaltung, die einem Joachim Bliese, der in den letzten Jahren häufig am Ohnsorg-Theater und am Ernst-Deutsch-Theater zu sehen war, vom Publikum entgegengebracht wird,  offen für alle Möglichkeiten der kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema des Stücks und mit der Option nichts als der Kunst verpflichtet zu sein.

Das Zusammentreffen eines Schauspieler wie Joachim Bliese, der durch viele Stationen des Staats- und Stadttheatersystems gegangen ist, mit einer freien, unkonventionellen und Strukturen aufbrechenden Bühne wie dem Hamburger Sprechwerk verspricht für beide Seiten von anregender, öffnender und weiterführender Kraft zu sein.

Und für das Hamburger Sprechwerk bietet sich die Gelegenheit das zu tun, wofür sein Name steht: freies Sprechtheater auf hohem Niveau anzubieten. Verursacht durch die immerwährende Mittelknappheit gibt es leider zu wenig Schauspiel in der freien Theaterszene und daher auch zu wenig davon auf dem Spielplan des Hamburger Sprechwerks. Dies zu ändern ist den Machern des Sprechwerks, die beide vom Sprechtheater kommen, eine Herzensangelegenheit und sie sind stolz darauf mit dieser Produktion ein wenig zu dem guten Ruf der Hamburger freien Schauspielszene beitragen zu können.

Über:

EIN STÜCK MIT JOACHIM BLIESE NACH FRANZ KAFKA IM HAMBURGER SPRECHWERK MIT URAUFFÜHRUNG AM 17.08.2012